Stadtplatz Regenbogen

Was gibt es Neues in der Stadt?

Nachhaltigkeit

Was macht das gelbe Band am Baum?


Kennt Ihr das auch? Ungeerntetes Obst am Straßenrand, Apfelpampe unter Bäumen, Obstalleen, Streuobstwiesen, Bäume, die prall voller Früchte übern Gartenzaun hängen und niemand verwertet sie? In Rehburg-Loccum wollen wir daran etwas ändern. Denn irgendwer freut sich bestimmt über diese kostenlosen Gaben.

Drei Akteure kommen zuerst ins Spiel: Die Stadt, an deren Obstbäumen die ersten gelben Bänder Rehburg-Loccums hängen. Ihr Bauhofleiter Michael Brämer hat alle städtischen Flächen nach Obstbäumen abgesucht und sie zur Ernte freigegeben.

Gemeinsam mit Dana Könemann und Ben von den Foodteilern Rehburg-Loccum hat Michael die ersten Bäume gekennzeichnet. Die FoodTeiler haben die Aktion bei ihm angeregt und sorgen dafür, dass auch alle anderen Bäume für Euch gekennzeichnet werden.

Der dritte Akteur ist das ZEHN – das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen – das die gelben Bänder als Ernteprojekt ins Leben gerufen hat. Auf dessen Homepage www.zehn-niedersachsen.de findet Ihr eine Karte Niedersachsens. Überall dort, wo Nadeln in der Karte stecken, verbergen sich Obstbäume, die zur Ernte freigegeben sind. Demnächst auch für Rehburg-Loccum.

Und jetzt kommt Ihr: Wenn Ihr Obst geschenkt bekommen möchtet, das Ihr selbst ernten dürft, seht Euch auf der ZEHN-Karte um oder schaut in Loccums FoodTeiler auf die Liste, die dort für Rehburg-Loccum ausliegt.

Ihr könnt aber auch Eure eigenen Obstbäume, die mehr tragen, als Ihr ernten könnt, für das Gelbe Band melden. Entweder direkt beim ZEHN oder bei den FoodTeilern auf deren Facebook-Seite oder unter Telefon (0174) 9139598. Sie kommen gerne zu Euch, bringen Bänder mit und füllen die Anmeldebogen mit Euch aus.

Fürs Ernten gilt: Seid nett zu den Bäumen. Klettert nicht hinein, sondern bringt Euch für höhere Bäume lieber Obstpflücker oder eine Leiter mit. Die Ernte geschieht auf eigene Gefahr.